Ich habe mir jetzt auch schnell einmal die neue Internetpräsenz des WBBTreff angesehen und denke, dass es im Kern da anknüpft, wo es bei den vorherigen Seiten endete. Nichtsdestotrotz finde ich es immer besser, wenn man sozusagen von Angesicht zu Angesicht sprechen kann, um dem Gegenüber auch die Chance der Erwiderung zu ermöglichen. Ansonsten rutscht das für meinen Geschmack zu schnell in Richtung dieser "Bashing"-Kultur gegenüber Abwesenden ab. Einer wird ironisch, der zweite setzt noch eins drauf, es folgt ein hämischer Kommentar und ehe man sich versieht, wird es persönlich und geht nicht mehr um das eigentliche Projekt, sondern die Person dahinter.
Von daher würde ich dabei bleiben zu sagen, wenn der Betreiber hier sein Projekt vorstellen würde, hätten wir eine konkrete Diskussionsgrundlage und könnten auch gezielt auf offene Fragen oder problematische Aspekte eingehen. Er kann das Stellung nehmen und vielleicht erklärt sich dann auch der ein oder andere zweifelhaft anmutende Punkt.
Anders sieht es aber natürlich aus, wenn sich eindeutig und überprüfbar herausstellt, dass das Projekt nicht legal wäre und/oder der Betreiber nicht "koscher" ist. Sprich, wenn wir hier von eindeutiger Nachweisbarkeit krimineller Handlungen sprechen würden (Stichwort Raubkopien, gerippte Designs, Urheberrechtsverstoß usw.). In dem Fall wäre hier kein Einlass möglich und Geschädigte könnten/müssten ädequat reagieren.
Vielleicht kann man es einfach salomonisch so handhaben: Man verlasse sich auf sein Bauchgefühl. Ich denke, das ergeht euch ja nicht anders als mir. Man betritt eine Seite, schaut sich um und wird nach 3-5 Minuten ein Gefühl für Forum, Leute und Seriosität haben. Jeder wird im Hinterkopf seine Parameter zu selbigem haben und somit für sich einschätzen, ob man sich registriert oder lieber nicht. Im Zweifel kann Freund Google auch Tipps geben oder man erkundigt sich sofort nach nachprüfbaren Referenzen.
Das war das Wort zum Donnerstag Abend.