Wie viel Struktur/Systematik braucht ein Projekt (nicht)?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Wie viel Struktur/Systematik braucht ein Projekt (nicht)?

      Ein Hallo an alle Strukturalisten, Spontanzusammensteller und Chaosanhänger :D

      Aus dem Blogartikel rund um die Forenstruktur eines Projektes ist eine interessante Diskussion entstanden, die sogar (in-)direkt Einzug in eine Rückmeldung zu cls-design selber hielt.



      Im Zentrum des Themas stand bzw. steht meine Kernaussage, dass ich bekennende Befürworterin eines logischen Website-Aufbaues bin, der sich durch alle Bereiche der Plattform zieht. Das heißt, ob Startseitenanordnung, Navigationsinhalte, Forenaufbau, Datenbank-Inhalte oder Footer, ich plädiere als Nutzer und Betrachter hierfür:

      1. Ein durchdachtes und logisches Aufbauprinzip erleichtert die Seitennutzung.
      2. Eine systematische Plattformkonstruktion erlaubt es das Nutzungsverhalten der (zukünftigen) Nutzer vorwegzunehmen bzw. zu optimieren.
      3. Eine klare Systematik erlaubt die gewünschte Relevanz-Darbietung der Inhalte.


      Als reiner Nutzer fühle ich mich subjektiv auf einer Plattform wohl, wenn ich den Aufbau erkenne bzw. nachvollziehen kann, nicht mental selber ordnen und/oder zwischen wichtig vs. unwichtig abwägen muss. Struktur vermittelt Sicherheit, einen klaren Geist und dass ein Betreiber antizipiert hat, wie Nutzer X die Seite sehen und idealerweise nutzen soll.

      Als Betrachter, der Websites aufsucht und konstruktiv analysieren soll, fällt mir auf, dass mein strukturalistisches Gemüt oft nicht mit der Vorstellung des Betreibers in Einklang steht. Während ich also unbewusst mental gleich sortiere, hat ein Betreiber nach (s)einer Logik geordnet, vielleicht auch einfach nur impulsiv zusammengestellt - ohne, dass das automatisch negativ sein muss. In Gesprächen erlebe ich dann, dass mir ein Betreiber auch klipp und klar sagt, ich sei zu kritisch, zu stark auf Systematik bedacht und/oder hätte Erwartungen, die im Forenalltag bei den konkreten Plattformmitgliedern wenig bis keine Rolle spielen.



      Durch den Blogartikel und die Rückmeldungen von explizit @Lu-Event und @RainerSF - ein Gruß an euch an dieser Stelle :winke: - haben sich einige spannende Themenaspekte herauskristallisiert, die ich nicht unter den Tisch fallen lassen möchte. Vielmehr denke ich, man kann diese Aspekte gut für die Betrachtungen von fremden oder eben der eigenen Website heranziehen. Durch Konversationen, Kommentare und weil ich oft die Person bin, die sich Projektvorstellungen näher ansieht, würde ich im weiteren Diskussionsverlauf gerne auch konkrete Beispiele und Hintergrundinformationen einbauen, in dem Kontext auch gerne auf eure Plattformen zu sprechen kommen, Rainer und Lu-Event, wäre das in Ordnung für euch?



      Um auch in der Diskussion strukturiert vorzugehen ;) , bringe ich nach und nach relevante Stichpunkte ein, werde nicht alles auf einmal vorsetzen. Beginnen wir einmal damit:


      1. Was fällt alles unter den Überbegriff "Struktur"?

      2. Wie viel inhaltliche und formale Struktur benötigt eine Plattform (nicht)?

      3. Wirken strukturierte Plattformen ansprechender auf Besucher/Benutzer oder ist das ein Mythos?








      Es lauscht nun mit gespitzten Ohren und strukturalistischem Gemüt

      Gabbid (Gabi) 8o
    • Gabbid schrieb:

      Als Betrachter, der Websites aufsucht und konstruktiv analysieren soll, fällt mir auf, dass mein strukturalistisches Gemüt oft nicht mit der Vorstellung des Betreibers in Einklang steht. Während ich also unbewusst mental gleich sortiere

      Gabbid schrieb:

      1. Was fällt alles unter den Überbegriff "Struktur"?

      2. Wie viel inhaltliche und formale Struktur benötigt eine Plattform (nicht)?

      3. Wirken strukturierte Plattformen ansprechender auf Besucher/Benutzer oder ist das ein Mythos?
      nun ja....

      1. zb. alphabetisch gibt mir eine struktur
      2. viel
      3. mittlerweile ja

      wie in vielen post zuvor, u.a. anderem auch der bekannte post, wo die gemüter auseinander gehen, bin ich zum entschluss gekommen, das jeder seine seite so gestalten sollte wie er es für gut empfindet oder eben nicht.
      man ist selber für seine seite verantwortlich, das nehme ich jetzt mit und höre vielmehr auf die user meiner seite....
      also nach dem motto: ich habe einen wunsch, geht das umzusetzen?

      auf eurer seite müsste tom also entscheiden, wie es für ihn am besten wäre.

      edit...
      ist für mich halt komisch, gutgemeinte ratschläge zu erhalten, umzusetzen, einzusehen, fehler gezeigt zu bekommen und es "zuhause" nicht selber einzuhalten.
      bitte nicht negativ aufnehmen!!!

      lg markus
    • Dieser Beitrag gehört nicht zur Diskussion

      IronEagle schrieb:

      1. zb. alphabetisch gibt mir eine struktur
      2. viel
      3. mittlerweile ja
      wow, DU bist aber wirklich wesentlich konstruktiver, als ich, stimmt !

      IronEagle schrieb:

      dit...
      ist für mich halt komisch, gutgemeinte ratschläge zu erhalten, umzusetzen, einzusehen, fehler gezeigt zu bekommen und es "zuhause" nicht selber einzuhalten.
      bitte nicht negativ aufnehmen!!!
      Nur, weil er es hier in diesem speziellen Fall nicht umsetzen möchte/kann, heißt es ja wohl noch lange nicht, dass es prinzipiell so sein wird..
      außerdem ergibts hier fakt keinen Sinn, da eine überschauliche Menge an Produkten im Shop ist und somit zwanzigtausend verschiedene Sortierarten einfach Schwachsinn wären..

      und ja, du hast es schon richtig erkannt - es ist TOMs Seite .nicht deine ! und wenn er das auf seiner Seite für so gut befindet, dann ist das wohl auch so... deshalb muss ein User, der wohl ohne Alphabeth nicht klar kommt, noch lange nicht das Leberwurstverhalten an den Tag legen und nun solche ^ Postings hier hinballern .... aber mir sagen, meine Beiträge seien nicht konstruktiv gewesen ...

      Sortier doch deine Blumen in deinen Beeten in deiner Kleingartensiedlung alphabetisch und sag das den anderen Gartenbesitzern auch, dass es nicht geht, dass Gänseblümchen direkt neben Löwenzahn stehen :P
      :bomb:

      Dieser Beitrag wurde von Tom als nicht zur Diskussion gehörend markiert ()

      Dieser Beitrag wurde von Tom als nicht zur Diskussion gehörend markiert ()

      Beitrag anzeigen
    • Dieser Beitrag gehört nicht zur Diskussion

      Bibini schrieb:

      wow, DU bist aber wirklich wesentlich konstruktiver, als ich, stimmt !
      ohne worte, aber das kennt man von dir schon und sollte hier auch nicht zum thema werden.
      das ist genau der grund, warum ich mich bedeckt halte und seiten so nehme wie sie sind.
      austeilen kannst du und ich habe ja recht wenn du mit soetwas kommst

      Bibini schrieb:

      Sortier doch deine Blumen in deinen Beeten in deiner Kleingartensiedlung alphabetisch
      sehr konstruktiv... :thumbup:

      Bibini schrieb:

      außerdem ergibts hier fakt keinen Sinn
      anscheinend ja doch, sonst würde so ein thread ja nicht seitens der leitung geöffnet werden, doch mit deinem posting kommt nichts bei rum.
      ein einfaches "hey ich finds so gut wie es ist" ist konstruktiver!

      zudem weiss ich auch nicht warum du mich angehst, wenn ich anderer meinung bin und sollte hier ebenso nicht thematisiert werden.

      Dieser Beitrag wurde von Tom als nicht zur Diskussion gehörend markiert ()

      Dieser Beitrag wurde von Tom als nicht zur Diskussion gehörend markiert ()

      Beitrag anzeigen
    • ^ich glaube nicht, dass Gabi nun solch Kleinkind-Zickereien und Provokationen hier haben möchte, also schönen Tag noch, Iron Eagle ... lass es einfach ...

      Gabbid schrieb:

      1. Was fällt alles unter den Überbegriff "Struktur"?
      Für mich, die Gliederung des Forums, Gliederung der Hauptmenüpunkte und auch, dass nicht ZU viele unter-und unterforen sind ....und Plugins sinnvoll und überlegt genutzt werden..
      eine Linkliste, ein Lexicon können dazu zb. auch beitragen um das Forum selbst nicht mit Unterforen usw überzustrapazieren ...

      Gabbid schrieb:

      2. Wie viel inhaltliche und formale Struktur benötigt eine Plattform (nicht)?
      Das kann man eigentlich gar nicht so pauschalisieren, es kommt halt ganz drauf an, um was sich ein Forum handelt ...
      Nehm ich mir ein Tierforum zur Hand, so benötigt es Bereiche, wie Pflege, Aufzucht, Ernährung usw .. und könnte mit 20 Forenbereichen übersichtlich gelistet werden ..
      eine Tierarztliste würd ich nicht als Unterbereiche nehmen, sondern eine vernünftige Linkliste hernehmen ...

      Gehts um ein reines Plauderforum .. könnte man Fernsehecken, Spielecken, Hobbybereiche usw nutzen ..

      Bei mir sinds halt die Smilies und da es halt viele viele Emotionen gibt, sind bei mir in den Smilies direkt halt denk ich wesentlich mehr Unterbereiche und Labels enthalten..wie in manch anderen Foren ...
      um rasch den gewünschten Smilie zu finden ...

      sprich, man sollte immer überlegen, was ist wirklich nötig und es schon versuchen mit möglichst wenigen einzelnen Unterforen übersichtlich zu belassen ..

      was ich auch manchmal ganz schlimm finde, wenn die Startseiten so extrem lang sind, weil manche keine Unter-Unterforen nutzen und somit keine Verschachtelung stattfindet ..und dies dann die Startseite unnötig in die Länge zieht ..

      aber dies sind alles nur meine Meinungen, schlussendlich muss das jeder Forenbesitzer, auch anhand seines individuellen Themas eigentlich eh selbst am besten wissen, wie er, aus der Sicht seiner User, am schnellsten und besten was in seinem Forum finden würde ....

      Gabbid schrieb:

      3. Wirken strukturierte Plattformen ansprechender auf Besucher/Benutzer oder ist das ein Mythos?
      Ja natürlich .. also wenn ich jetz ein Forum sehe... wo alles wirklich durcheinandergewürfelt wirkt .. dann vll noch an jedem Eck irgendwelche Dashboardboxen, die mit dem Thema nur im entferntesten Sinne zu tun haben .. dann womöglich noch oben, unten, rechts und in der Mitte paar Werbebalken und man gar nicht durchblickt, wo man jetzt exakt das finden könnte, was man grad sucht ..würd ich mich erst gar nicht registrieren ...

      ging mir mal in einem Grafikforum so... da wurden Tutorials angepriesen ... dann schaut man in den Tutorialecken und findet nur zwei Stück, die restlichen Tutorials gabs zwar schon,
      nur waren die dann allüberall im Forum verteilt, mal in der Plauderecke, mal im Spielebereich usw ... also da vergehts mir als Nutzer, wenn ich wegen den Tutorials komm und erst mal das halbe Forum durchfilzen muss, um dann auch wirklich was anzufinden ...

      Es sollte alles schon eine gewisse Struktur haben, aber man kanns auch übertreiben .. und in dem Fall, der der ausschlaggebende Punkt zu diesem Thema war, befind ich persönlich es IMMER noch als Käse, bei max 20 Produkten auch noch eine alphabetische Reihenfolge einzuhalten, nur, dass der eine unzufriedene Kunde unter den hunderten zufriedenen Kunden auch glücklich ist ....
      :bomb:
    • Dieser Beitrag gehört nicht zur Diskussion

      Bibini schrieb:

      ^ich glaube nicht, dass Gabi nun solch Kleinkind-Zickereien und Provokationen hier haben möchte, also schönen Tag noch, Iron Eagle ... lass es einfach ...
      Erst teilst du aus, und dann kommt so ein Mist von dir? Fang doch erst gar nicht damit an, was soll denn der Mist. Schon traurig das ein vernünftiges Thema mit sowas beginnen muss. Hauptsache drauf hauen und austeilen.

      IronEagle schrieb:

      das ist genau der grund, warum ich mich bedeckt halte und seiten so nehme wie sie sind.
      Jap, dem kann ich mich nur anschließen. Da helfen auch irgendwann die besten Themen nichts mehr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von sassie ()

      Dieser Beitrag wurde von Tom als nicht zur Diskussion gehörend markiert ()

      Dieser Beitrag wurde von Tom als nicht zur Diskussion gehörend markiert ()

      Beitrag anzeigen
    • Gabbid schrieb:

      in dem Kontext auch gerne auf eure Plattformen zu sprechen kommen, Rainer und Lu-Event, wäre das in Ordnung für euch?
      Hallo @Gabbid das es in Ordnung ist, weist du doch! Nur hänge ich aktuell noch am 4.1 und das wird sich frühstens im 2. Halbjahr 2017 ändern. Warum erst dann, sollte selbsterklärend sein. Ich warte noch auf angekündigte Bausteine. Ich möchte aber noch mal betonen, wir beschäftigen uns alle schon mehr oder weniger lange mit Webseiten, mit Möglichkeiten. Manche Idee pflanzt man Entwicklern ein. Ob aber der 08/15 Benutzer, immer so mit den Möglichkeiten und Funktionen hinter her kommt? Rafft das, was vielleicht vermisst wird eigentlich längst da ist? Ich zweifele immer öfter daran!

      Der Einwurf mit der Zielgruppe war toll! Was ist aber wenn es keine genau umrissene oder zu definierende Zielgruppe gibt? Was ist wenn du eine ziemlich genau zu umreißende lieber ausschließen möchtest?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RainerSF ()

    • Gabbid schrieb:

      3. Wirken strukturierte Plattformen ansprechender auf Besucher/Benutzer oder ist das ein Mythos?

      Es kommt immer auf die Thematik der Plattform an und auf die Besucher, auch das Alter der Zielgruppe. Letzteres wird durch die Werbebranche vorgemacht. Bei einer Community zum Beispiel, die sich überwiegend mit Spielen für die X-Box beschäftigt, machen Foren oder Bereiche für Themen über PC-Spiele wenig Sinn. Wobei es relativ Egal ist über welche Spiele es speziell in der Community gehen würde (Action, RPM, Online Shooter, etc.). Ich verwende das "Relativ" aus dem Grund, da es auch Commuities geben kann, die sich speziell einem Spiel verschrieben haben könnten. Damals, vor 10-15 Jahren waren so genannte "Planet-" Seiten IN. Meist fand man sehr gut strukturierte Inhalte vor und erfuhr als Besucher oder Mitglied vieles über "das eine Spiel". Es wäre Damals wie Heute ein fataler Fehler ein Durcheinander anzubieten und dem Besucher oder Mitglied über die Suchfunktion auf den Weg zu schicken, frei nach dem Motto: "Friss oder Stirb." Also kann ich nur ein "Ja" dazu sagen, wenn es eine strukturierte Plattformen sein sollte.
      proSidor - Wir haben die aktuellen Nachrichten der WoltLab-Szene!
    • RainerSF schrieb:

      Ob aber der 08/15 Benutzer, immer so mit den Möglichkeiten und Funktionen hinter her kommt? Rafft das, was vielleicht vermisst wird eigentlich längst da ist? Ich zweifele immer öfter daran!
      Sehe ich auch so. Es gibt User die irgendwas wünschen und wenn man dann sagt das gibt es schon da und da, sind sie erstaunt, wussten nichts davon. Selbst dann sehen sie es nicht wenn man extra noch eine Information dazu schreibt. Konkretes Beispiel, bei uns im Forum kam mal der Wunsch einen Bereich für Fotos zu haben, wo User X seine Sonnenaufgänge, seine Naturfotos einstellen könnte. Wir haben von Anfang an eine Galerie, welche auch oben im Menü zu sehen ist. Eine Information dazu gab es auch im Forum und dennoch kam der Wunsch nach so einen Bereich. Da frage ich mich auch immer öfters ob es Sinn macht sein Form nach Schema x oder y zu machen wenn die Leute eh nicht sehen was sie alles nutzen können. Da hilft dann wirklich nichts als jedesmal sagen "du das haben wir schon, schau im Menü oben, wo auch Forum, Startseite, Linkliste ist" und am besten gleich noch den Link dazu setzen, weil sie es sonst nicht sehen.

      Grundsätzlich zum Thema Struktur finde ich schon das man die Themen etwas sortieren sollte. Dennoch sollte jeder sein Forum so gestalten wie er es gut findet. Auch ein Stück weit den Usern anpassen, denn wenn man Stur an einem Teil festhält kann das dazu führen das die User wegbleiben. Heute sind die Foren oft so das sie diverse Themen haben, also z.B. in Selbsthilfeforen nicht nur über Krankheiten, Probleme und sorgen geschrieben wird, sondern auch eine Plauderecke haben, oder einen Bereich wo es um Hobbys, etc geht. Denn das gehört ja auch zum Leben, zum ablenken von Problemen etc. Auch Plauder Foren haben immer mehr Themen über Krankheiten, psychischen Probleme, etc.

      Also kurz gesagt, Struktur ja aber auch anpassen an die User, denn die User halten ein Forum am leben, nicht der Admin alleine.
    • Seele schrieb:

      Also kurz gesagt, Struktur ja aber auch anpassen an die User, denn die User halten ein Forum am leben, nicht der Admin alleine.
      Man sollte sich allerdings auch darüber klar sein, der Mensch ist ein Gewohnheitstier ...

      Ein kleines Beispiel, ich habe vor Jahren mal den Style gewechselt, oder genauer gesagt die FARBE des Stile, obwohl sich ansonsten nichts verändert hatte, hatten einige User Orientierungsschwierigkeiten! Ein paar allerdings fanden nur für sie neue Navigationspunkte! :D
    • Ich picke mir nach und nach eure guten Punkte heraus, möchte aber doch zuerst explizit zu dir und deiner Bemerkung schwenken @IronEagle. Aus meiner Sicht verstehen wir uns und das gilt auch für die Teamkollegen, also: Du musst dich bitte weder jetzt noch zukünftig erklären, gar verteidigen, das wäre ja noch schöner. Bleib bitte auf jeden Fall bei deiner konstruktiv-kritischen Sicht und ich schätze es, wenn auch ich die Möglichkeit bekomme darzulegen, was wie bei cls-design ist, nicht ist oder sein könnte. Immerhin sieht man das "von außen" oft nicht. Also, keiner ist wegen irgendwas böse, in Ordnung? :)


      Du schriebst dies:

      IronEagle schrieb:

      auf eurer seite müsste tom also entscheiden, wie es für ihn am besten wäre.

      edit...
      ist für mich halt komisch, gutgemeinte ratschläge zu erhalten, umzusetzen, einzusehen, fehler gezeigt zu bekommen und es "zuhause" nicht selber einzuhalten.
      bitte nicht negativ aufnehmen!!!

      Darauf kann ich antworten, muss aber einen kurzen Exkurs vornehmen und das im Gegenzug fragen:

      1. Du hast noch in Erinnerung, dass ich die letzte Person war, die zum cls-design-Team gestoßen ist, und was ich hier "eigentlich" tun sollte?

      2. Erinnerst du dich noch grob daran, warum es überhaupt den früheren Vorstellungsbereich, die nachfolgenden Änderungen und die heutige Aufteilung in zwei Foren gibt?

      3. Hast du eine grundsätzliche Vorstellung davon, was ich hier tue, also bezogen auf die Dinge, die ich "im Hintergrund" tue?


      Das frage ich, weil es einen Teil deiner Rückmeldung betrifft und erklärt, was (nicht) geht, was Tom und Cr@@gle für mich machen müssen und inwieweit ich bei cls-design selber "eingreifen" kann/darf. Je nach dem, wie deine Antwort ausfällt, komme ich also hierauf zurück und zu deinem Gedankengang. Ich vergesse es also nicht, versprochen.






      Los geht es mit dem eigentlichen Begriff "Struktur" und euren Meinungen. Interessant finde ich dabei die zwei Sichten von euch @Seele und @Bibini. Im Kern hätten wir dies:


      Seele schrieb:

      Grundsätzlich zum Thema Struktur finde ich schon das man die Themen etwas sortieren sollte. Dennoch sollte jeder sein Forum so gestalten wie er es gut findet.


      Bibini schrieb:

      Für mich, die Gliederung des Forums, Gliederung der Hauptmenüpunkte und auch, dass nicht ZU viele unter-und unterforen sind ....und Plugins sinnvoll und überlegt genutzt werden..
      eine Linkliste, ein Lexicon können dazu zb. auch beitragen um das Forum selbst nicht mit Unterforen usw überzustrapazieren ...



      Seele, ich nutze es aus und feuere Fragen auf dich ab, nehme dabei bewusst eine kritische Haltung an, um zu erfahren, wie du es aus deiner Forenpraxis her siehst/erlebst, gut?

      1. Ich behaupte, ein Nutzer hat weniger Schwierigkeiten damit sich durch unsortierte Themen in einem Forum zu wühlen als die grundsätzliche Inhaltsanordnung der Plattform zu überblicken. Was sagst du dazu?

      2. Wenn du vor der Entscheidung stehst, a) deinen Stil, deine Vorstellung der Plattform umzusetzen, oder b) die Seite aufgrund von Nutzerrückmeldungen zu gestalten bzw. c) die Seite anhand von theoretisch-faktischen Ansichten (Usability, Erfahrungen Dritter...) auszurichten, wozu tendierst du (nicht)?

      3. Ist es für dich fast ein Gegensatz, eine Plattform sozusagen formal-theoretisch anzugehen (wie man was einsetzt, aufbaut, gliedert...) ODER sie strikt persönlich (und damit eventuell weniger durchdacht) zu gestalten?




      Bibini, ich möchte auch noch vorab weiterfragen, in Bezug auf deine Wahrnehmung, wenn du als (potenzieller) Nutzer eine Plattform besuchst:

      1. Angenommen du besuchst eine Plattform und sie weist viele Menüpunkte, Foren, zusätzliche Inhalte, kompakte Startseite usw. aus - klickst du dich durch, eher nicht oder neigst du dazu wegzuklicken, weil es dir rein visuell schon zu viel ist?

      2. Achtest du bewusst auf Struktur oder läuft das im Unterbewusstsein ab, du hast dann einfach das Gefühl, die Seite ist gut, weniger gut oder schlecht (ohne es en Detail aufzuschlüsseln)?

      3. Differenzierst du beim Website-Besuch zwischen deiner fachlichen Kompetenz (du als Seitenbetreiberin plus z.B. explizit WBB-Wissen) und deiner Privatmeinung (bist da dann bspw. entspannter, weniger kritisch) oder ist das eins?





      Frei heraus, es gibt Leute (inkl. speziell Projektbetreiber), die mich als zu "verkopft" empfinden, weil ich tatschlich analytisch an Projekte herangehe. Es ist schwer meine Sicht präzise zu erklären, gar zu definieren, zumal denkbar ist, dass ich "einfach nur" das mache, was ich an der Uni eingetrichtert bekommen habe, nämlich: genau hinsehen, analysieren und dialektisch untersuchen. Das heißt, ich gehe komplett emotionslos an Websites heran, lasse mich vorab nur vom Titel inspirieren, um meine Erwartungshaltung mit der späteren Realität zu vergleichen. Alles andere, Betreiber, Vorstellung, Stil, Hintergrundwissen usw. blende ich aus, ich bin "nur" der Testbesucher, der alles unter die Lupe nimmt.

      Formal gesehen grase ich eine Website komplett ab, mache mir Notizen und mein Hirn ist im Grunde zweigeteilt. Ich sehe die konkrete Seite, aber zugleich läuft mental schon die Version einer optimierten Seite ab. Was dann passiert, ist interessant: Weil ich gelernt habe, wie man mit Sprache, Struktur, Personenlenkung usw. arbeiten kann, um ein gewünschtes Ziel zu erreichen, beginne ich an der Stelle schon mit dem mentalen Umbau der Seite, setze eine Art ideale Website nach meiner Vorstellung um. Also, wie würde ich sie aufbauen, wäre es mein Projekt, das 100% Wirkungskraft haben soll? Auf dem Reißbrett kann man das machen und je nach Betreiber kommt man in ein Gespräch, denkt in eine ähnliche Richtung, aber mitunter redet man auch komplett aneinander vorbei. In dem Fall ist meine theoretische Analyse zu theoretisch für den Betreiber, er/sie scheint zu glauben (?), ich ändere alles, auch das Wesen der Plattform. Für mich ist Struktur nun all das:

      - Der komplette Aufbau der Seite wurde vorab be- und durchdacht, orientiert sich am "idealen" Nutzer bzw. dessen Klick- und Nutzungsverhalten.

      - Die Seite wurde inhaltlich gegliedert, verfolgt ein Konzept (egal, ob ich es gut finde oder nicht, ich erkenne aber die Systematik dahinter).

      - Die Details passen sich der gewünschten und dargestellten Systematik an, das "große Ganze" ist stimmig.


      Jeder Betreiber hat (s)eine Interpretation einer Plattform zum Thema X im Kopf, wird auch individuelle Vorlieben einfließen lassen, aber ich habe oft das Gefühl, es hapert an diesem Gegensatz:


      Individuelle und hypothetische Erwartungshaltung des Betreibers versus Individuelle und faktische Erwartungshaltung durch Dritte (Nutzer, Besucher...)


      Damit meine ich, unser Betreiber X hat seine Plattformvorstellung realisiert und hofft, dass die Nutzer die Seite durch seine Augen sehen, nutzen und es eine wahrnehmungstechnische Übereinstimmung gibt. In der Praxis prallen aber zig Erwartungshaltungen und Nutzertypen aufeinander, es kann also per se nicht jedem gefallen. Um aber zumindest annähernd steuern zu können, wie eine Plattform möglichst gut (sprechen wir also nicht einmal von optimal/ideal) von der "breiten Masse" empfunden wird, können wir mit Strukturierung/Systematik und Leserlenkung arbeiten.


      Würdet ihr hier nun nicken und seht es auch so oder Kopfschütteln und zu theoretisch?





      Von diesem Gedankengang ausgehend, gehe ich sofort zu dir, @RainerSF und deiner Ansicht:


      RainerSF schrieb:

      Manche Idee pflanzt man Entwicklern ein. Ob aber der 08/15 Benutzer, immer so mit den Möglichkeiten und Funktionen hinter her kommt? Rafft das, was vielleicht vermisst wird eigentlich längst da ist? Ich zweifele immer öfter daran!


      Ich weiß ja, dass es dein Ziel war/ist, deine Plattform als Magazin anzulegen und ich durfte auch schon einmal vorbeikommen und es mir ansehen. Von der Idee her war ich ja direkt bei dir, das entspräche vom Konzept her auch meiner Vorstellung, aber nun kommen zwei vielleicht happige Fragen für dich:

      1. Ist WBB/WSC nach all deinen Erfahrungen noch immer die beste Option, um das Ziel umzusetzen? Wenn du also die Anfänge, das Updaten, Anpassen usw. berücksichtigst, würdest du wieder auf die WBB-Schiene setzen oder nicht mehr, hättest es mit einem Plan B gemacht?

      2. Kannst du mir einmal sagen, woran es bei deinen Nutzern explizit in Punkto Nutzung, Verständnis und Details hapert, Rainer? Ich erlebe hier auch einiges, nur die Probleme beziehen sich eher auf das z.B. das Nichtlesen von Anleitungen, Fehlermeldungen, Anpassungen u.ä., ich möchte aber gerne erfahren, was sozusagen der "normale" Nutzer erlebt, wenn er/sie in ein Forum geht.






      @Perikles, du lieferst mir nun eine gute Steilvorlage, hättest du einen Moment und könntest hierzu bitte deine Meinung vertiefen (Hervorhebung von mir)?


      Perikles schrieb:

      Es kommt immer auf die Thematik der Plattform an und auf die Besucher, auch das Alter der Zielgruppe. Letzteres wird durch die Werbebranche vorgemacht

      Du besitzt mehr Forenerfahrung als ich, hast auch das Gaming-Beispiel eingeführt, von daher, kannst du deine Sicht gar eventuell durch deine eigenen Erfahrungen untermauern oder woher stammt deine Sicht?







      Bei der Zielgruppe müssen wir uns dann das auch näher ansehen:



      RainerSF schrieb:

      Der Einwurf mit der Zielgruppe war toll! Was ist aber wenn es keine genau umrissene oder zu definierende Zielgruppe gibt? Was ist wenn du eine ziemlich genau zu umreißende lieber ausschließen möchtest?



      Ich überlasse die praktische Einschätzung des Forenbetreibern hier, bleibe einmal auf der sicheren Theorie-Seite. ;)


      Marketingtechnisch wird man dir sagen, dass es immer eine Zielgruppe gibt, weil keine Plattform "nur so" gebaut wird/wurde. Unser Paul sitzt also in seinem Zimmer und denkt "Hey, eine Plattform für den Shooter XXX wäre super!", Fr. Müller-Meyer-Schmid meint "Instagram ist beliebt" und die Firma Y will ihre Kunden näher an sich binden, hat schon mal etwas von einem Forum und Blog gehört. Drei willkürliche Beispiele, aber bereits auf der Stufe ist das klar:

      - Es geht um Mitglieder/Gleichgesinnte
      - Es geht um eine Form der Zustimmung/Unterstützung/Werbeträger
      - Es geht um die Stärkung/Vergrößerung der Produktreichweite, des Kundenstammes und/oder der Bekanntheit (Marke) an sich

      Folglich wird geschaut, wie man eine oder gar alle 3 Ziele effektiv/er umsetzen kann und wird dabei auch zum "Prototyp" oder "Idealtyp", alternativ "ideellen" Nutzer gelangen. Also, wer soll später in mein Forum kommen? Da wir keine Kundenumfrage starten oder Tracking betreiben, bleiben wir jetzt auf einer simplen Ebene, würden sagen, dass in allen 3 vorherigen Beispielen jeder Betreiber eine zumindest grobe Erstvorstellung, einen Wunsch von seinem idealen Nutzer hat. Diese grobe Vorstellung dürfte das umfassen:

      - Primäres Geschlecht (eher Männer oder Frauen bzw. beide gleichwertig)
      - Gewünschte durchschnittliche Altersstruktur (Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene...)
      - Kaufkraft (ist oft an die Altersstruktur gekoppelt)
      - Medienaffinität (Forum, Blog, Instagram, Facebook...)


      Je nach Projekt hätte man dann also mental die Vorstellung von z.B. eher männlichen Nutzern im Alter von 25-35 Jahre, die das Geld haben für Computerspiele aus dem Segment X im Schnitt 50 Euro auszugeben, sich täglich ca. 2 Stunden im Netz aufzuhalten, medienaffin zu sein und tendenziell eher Instagram und Blogs zu besuchen. Solche Daten kann man sich auch aus Statistiken herausziehen, Marktanalysen querlesen bzw. im Internet schauen, wer sich wo herumtreibt, wie auffällt usw. Gemäß dieser Analyse hätten wir nun unser Nutzerbild, könnten das nutzen, um unsere Gaming-Plattform entsprechend zu präsentieren (sprachlich, strukturell, vom Preis her, eye-catcher...).

      Von daher, es gibt keine Plattform ohne nicht festlegbare Zielgruppe, behaupte ich. Selbst wenn man nicht zig Details über DEN Nutzer hat, auf der untersten Ebene kann man immer hierüber definieren:

      - Ausrichtung des Nutzers (Hobby, Suche, Unterstützung...)
      - Geschlecht
      - Alter
      - Medienaffinität
      - Kaufkraft


      Im umgekehrten Fall, wenn wir also eine bestimmte Zielgruppe ausschließen wollten, könnten wir das so angehen:

      - Explizites Ausschlussverfahren durch Information (wir halten direkt von einem Eintritt ab und sagen, wer unerwünscht ist; brachial, aber möglich)

      - Subtiles Ausschlussverfahren durch Seitenaufmachung (via Sprache, Struktur, Inhalten usw. wird klar, wen ich ansprechen will und wen nicht)

      - "Abschottungsprinzip" (ich sichere meine Plattform von Beginn an über Techniken wie "Invite only", Passwortschutz für bestimmte Inhalte/Freischaltung, Sperrung unerwünschter Leute, limitierte Nutzungsmöglichkeiten/Rechte...)



      Auf der subtilen Ebene kann man über Zusätze wie Pop-ups mit entsprechender Aufmachung bzw. dem Inhalt, Altersfreigabe (im Forenbereich aber ein Problem, ich weiß), der expliziten Team- bzw. Moderatorenaufmachung (das Prinzip lautet dann, es ist kein passives Team, sondern das sind aktive Menschen, die die Seite im Blick haben und durchgreifen, denen nichts entgeht), dem Hinweis auf Sanktionen, klaren Regeln und deutlicher Eigenwerbung (wer erwünscht ist und im Subtext ist klar, wer es nicht ist) auch Einfluss nehmen.










      Soweit meine Gedanken, ihr seid wieder dran. :)
    • Gabbid schrieb:

      1. Angenommen du besuchst eine Plattform und sie weist viele Menüpunkte, Foren, zusätzliche Inhalte, kompakte Startseite usw. aus - klickst du dich durch, eher nicht oder neigst du dazu wegzuklicken, weil es dir rein visuell schon zu viel ist?
      Es kommt drauf an, wenn mich das Thema wirklich richtig interessiert, dann such ich mich auch schon mal durch ein Wirrwarr von Menüpunkten,
      aber wenn ich jetz nur zufällig zb, von hier aus auf einen Link gelange und seh dann auf den ersten Blick schon ein heilloses Durcheinander ..hab ich schon keine Lust mehr weiter zu schauen und dann kommts schon mal vor, dass ich wieder zu klicke, ja

      Gabbid schrieb:

      2. Achtest du bewusst auf Struktur oder läuft das im Unterbewusstsein ab, du hast dann einfach das Gefühl, die Seite ist gut, weniger gut oder schlecht (ohne es en Detail aufzuschlüsseln)?
      Ne, dass ich jetz bewusst drauf achten würde, kann ich nicht sagen...ist eher so, wie wenn man ein Zimmer betritt... und es liegen tausend Dinge am Boden, dann sagt man ja auch..ogott hier siehts aber schlimm aus .. und zieht in Erwägung wieder zu gehen... ist halt einfach so der erste Blick, ob ich mich da wohl fühlen kann, oder ob es mir "too much " ist ...

      Gabbid schrieb:

      3. Differenzierst du beim Website-Besuch zwischen deiner fachlichen Kompetenz (du als Seitenbetreiberin plus z.B. explizit WBB-Wissen) und deiner Privatmeinung (bist da dann bspw. entspannter, weniger kritisch) oder ist das eins?
      kommt drauf an, ob ich jetz einfach nur durchsurfe und nach was suche ..dann acht ich auch nicht soo auf struktur sondern eher auf Antworten zu meinen Fragen ..
      oder wenn zb. hier wer ein Forum vorstellt, dann achtet man natürlich auch auf Kleinigkeiten :D
      :bomb:
    • Gabbid schrieb:

      1. Ich behaupte, ein Nutzer hat weniger Schwierigkeiten damit sich durch unsortierte Themen in einem Forum zu wühlen als die grundsätzliche Inhaltsanordnung der Plattform zu überblicken. Was sagst du dazu?

      2. Wenn du vor der Entscheidung stehst, a) deinen Stil, deine Vorstellung der Plattform umzusetzen, oder b) die Seite aufgrund von Nutzerrückmeldungen zu gestalten bzw. c) die Seite anhand von theoretisch-faktischen Ansichten (Usability, Erfahrungen Dritter...) auszurichten, wozu tendierst du (nicht)?

      3. Ist es für dich fast ein Gegensatz, eine Plattform sozusagen formal-theoretisch anzugehen (wie man was einsetzt, aufbaut, gliedert...) ODER sie strikt persönlich (und damit eventuell weniger durchdacht) zu gestalten?
      1. der Nutzer wird sich sicher besser durch Sortierte Themen durcharbeiten können als durch unsortierte. Die frage bleibt aber manchmal bei einzelnen Themen, ob die nun besser in Mitgliederbereich passen oder in den Bereich Krankheiten sind oder evt. doch nur in Plauder-Ecke. Ist ganz konkret mal bei mir zur Diskussion geworden. Die einen fanden das die Trauerecke in Mitgliederbreich sein sollte andere fanden sie passe in Krankheiten und wieder andere meinten das gehe beides nicht, sei etwas das in Öffentlichen Teil sollte. Da muss man sich dann der Mehrheit anschliessen, egal was andere Aussensthende sagen die nicht als Mitglieder im Forum sind. Finde ich.

      2. da bin ich ganz klar bei allen dreien.
      Das Forum hat sicher einen Teil meiner Vorstellung drin, so z.B. das Hauptthema, aber dennoch auch den Nutzern angepasst. Also konkret wenn ich sehe das ein Teil wie z.B. Missbrauch nicht genutzt wird, dann sollte ich mir überlegen ob ich den drin lasse oder nicht, evt eine Umfrage starten was die Leute an dieser Stelle haben möchten.
      Die Seite anhand von theoretisch-faktischen Ansichten anpassen ist auch nicht schlecht und da habe ich ja auch schon einiges gemacht. Konkret, wenn mal zurückdenkst wie das Forum am Anfang war, dann sind wir uns sicher einig das es aufgrund deiner Rückmeldungen, Ideen, Vorschläge deutlich verbessert wurde.

      3. Nur das eine oder das andere finde ich nicht immer gut. Also wenn ich persönlich finde das Thema Missbrauch gehört unbedingt in Mitgliederbereich, jemand anderes aber findet das passt da nicht rein, wird evt auch nicht so genutzt, dann überlege ich mir das, schaue es genauer an. In Gesprächen, wie z.B. hier in Vorstellungen, evt. Umfragen im Forum, kann man sehen was zu egoistisch, zu sehr auf persönliches geht und was man verbessern kann. Ein Forum lebt nun mal nicht nur von meiner Idee, sondern von den Usern. Anders gesagt wenn ich denke "ich will das unbedingt so, egal ob es genutzt wird oder nicht" dann kann es schief gehen und am Ende sitze ich alleine da drin und kann das Forum in Müll schmeissen. Schwierig wird es wenn man Mitglieder hat die kaum was sagen, bei Umfragen nicht mitmachen, aber im Nachhinein, wenn etwas geändert wurde, weil die Mehrheit das besser fand, nur motzen und sogar drohen zu gehen wenn man es nicht wieder so macht wie es war.

      Klar, hier kann man dann sagen, dann geh wenn es dir nicht passt. Blöd wird es aber wenn 10 oder 15 Leute nicht mitmachten bei der Umfrage, weil sie länger nicht online waren und danach motzt einer nach dem anderen das es ihm nicht passt etc. Habe ich schon erlebt das einige eine weile nicht online waren, alle eine Mail kriegten das es eine Umfrage gibt, worum es ging in der Umfrage, etc. Als die Umfrage durch war, ich Bereiche löschte, deren Inhalte in andere Bereiche verschob, kam das grosse Theater. Am Ende wollten mehrere Leute gelöscht werden, auch von denen die für diese Änderung waren, sie regten sich über die auf welche nur rummotzten. Ein kleines Forum mit 50 Mitgliedern verkraftet den Abgang von 10 oder sogar 15 Mitgliedern nicht so leicht, wie ein Form das 100 Mitglieder oder mehr hat.

      Aus dem Grund sollte man sich auch den Mitgliedern anpassen. Es bringt nichts wenn ich ein Forum erstelle wo zwar formal-theoretisch super aussieht, aber die Mitglieder dann nichts schreiben. Manchmal wünschen sie sich das ein oder andere Thema zusätzlich, weil es sie interessiert, beschäftigt, und sie auch wirklich mehr schreiben würden aber wenn ich dann stur an dem was da ist festhalte, gehen sie in andere Foren.



      Gabbid schrieb:

      Damit meine ich, unser Betreiber X hat seine Plattformvorstellung realisiert und hofft, dass die Nutzer die Seite durch seine Augen sehen, nutzen und es eine wahrnehmungstechnische Übereinstimmung gibt. In der Praxis prallen aber zig Erwartungshaltungen und Nutzertypen aufeinander, es kann also per se nicht jedem gefallen. Um aber zumindest annähernd steuern zu können, wie eine Plattform möglichst gut (sprechen wir also nicht einmal von optimal/ideal) von der "breiten Masse" empfunden wird, können wir mit Strukturierung/Systematik und Leserlenkung arbeiten.


      Würdet ihr hier nun nicken und seht es auch so oder Kopfschütteln und zu theoretisch?
      Ja, man kann einen Teil so lenken, aber ich glaube nicht das es nur mit so einer Lenkung funktioniert. Meine Erfahrung zeigt auch das man sich den Leuten etwas anpassen muss. Denn Theoretisch kann man vieles machen, aber ob das dann wirklich bei den Leuten ankommt die schon da sind, bleibt offen. Ich bin der Meinung ein Forum das schon einige Jahre besteht, sollte auch auf die achten die schon im Forum sind. Ändere ich alles gehen die weg und ein Gast der sich evt Registrieren würde wundert sich dann wenn ein Forum nach mehreren Jahren keine User hat oder nur noch 2 bis 3 User bleiben. Wer meldet sich in einem Forum an das keine oder nur wenige User hat?
    • Mahlzeit,

      bin leider nicht früher dazu gekommen etwas zu schreiben, möchte dieses aber nun gerne tun.

      @Gabbid natürlich darfst gerne drauf eingehen.

      Das Thema Ordnung und Struktur ist natürlich immer ein heikles Thema und nur schwer Pauschal von Community zu Community zu übertragen.

      Was für mich auffallend ist, ist die Tatsache das oft Projekte einfach überladen werden und jeder irgendwo sein eigenes Süppchen kocht was dann aber dazu führt das doch jeder das selbe drin hat.

      Ich bin mit dem wechsel auf die Suite nun den weg gegangen und habe einzelne Bereiche vom eigentlichen Projekt abgetrennt und lasse diese nun als eigenes Projekt laufen.

      Warum mache ich das?
      Nun ganz einfach, es gibt einfach dinge die in einem Einzelnen Spezialisierten Projekt nur einen geringen Mehrwert bieten dafür aber viel Arbeit machen.
      Als Beispiel nehme ich jetzt einfach mal die Linksammlung.
      Mein Forum bezieht sich Primär auf einen Landtechnik Hersteller, in der Linksammlung waren folglich Links zu Ersatzteilhändlern oder Hersteller von Anbaugeräten die natürlich auch an andere Traktoren passen.
      Überschlagen müsste es für mein Projekt eine Zielgruppe von 25.000 User geben wen man mal von Zulassungszahlen ausgeht. Bei 10% die dann vielleicht in Foren sind sagen wir 2500 User. Die Links dagegen wären für eine Zielgruppe von ca. 276.000 Landwirte Interessant da sie Marken übergreifend gültig sind.

      Ich sehe wenig Sinn dadrin das sich jedes Landtechnikforum am Ende eine eigene Sammlung aufbaut aus ca. 5000 Herstellern die es Weltweit gibt den die Arbeit im Verhältnis zur Zielgruppe ist doch dann zu groß.
      Ausserdem reden wir wieder von einem Menüpunkt mehr im Header und zu viele Punkte machen es eben auch unübersichtlich.

      Sinnvoller könnte man hier gemeinsam mit anderen Foren, die beispielsweise keine direkte Konkurrenz darstellen (weil andere Marke) sich zusammen tun und gemeinsam an der Linkliste arbeiten.
      In der Linkliste selber kommt dann im Footer ein Querverweis als Partner Link auf die Jeweiligen eigene Foren und fertig ist die Kiste.

      Hier sehe ich einen größeren Nutzen bei geringerer Arbeit.

      Auch finde ich sollte man immer wieder mal einfach Plugins überdenken, gerade wenn sie z.B. wenig genutzt werden, so sind nun auch einige dinge die ich als eigene Anwendung hatte nun einfach ins Forum geflogen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lu-Event ()

    • Gabbid schrieb:

      Ich weiß ja, dass es dein Ziel war/ist, deine Plattform als Magazin anzulegen und ich durfte auch schon einmal vorbeikommen und es mir ansehen. Von der Idee her war ich ja direkt bei dir, das entspräche vom Konzept her auch meiner Vorstellung, aber nun kommen zwei vielleicht happige Fragen für dich:

      Gabbid schrieb:

      1. Ist WBB/WSC nach all deinen Erfahrungen noch immer die beste Option, um das Ziel umzusetzen? Wenn du also die Anfänge, das Updaten, Anpassen usw. berücksichtigst, würdest du wieder auf die WBB-Schiene setzen oder nicht mehr, hättest es mit einem Plan B gemacht?
      WCF/WSC das WBB ist ja nur ein Forum! Genau da klemmt es! WL hat Entwicklungen verschlafen hinkt mühsam hinter her! Was Community betrifft! CMS,Galerie,Kalender,Forum,Filebase werden nicht als nebeneinander stehend betrachtet, sondern irgendwie als wohl notwendige Übel. Du schreibst WBB/WSC genau so kann man die Denkweise bei WL wohl beschreiben. Wie kann es sein das eine Filebase keinen Importer hat? Weil Herr Werk das für unwichtig hält? Da ist nur Forum im Kopf und notwendige Übel! Daran klemmt es! Aber Alternativen? Nicht so wirklich!

      Gabbid schrieb:

      2. Kannst du mir einmal sagen, woran es bei deinen Nutzern explizit in Punkto Nutzung, Verständnis und Details hapert, Rainer? Ich erlebe hier auch einiges, nur die Probleme beziehen sich eher auf das z.B. das Nichtlesen von Anleitungen, Fehlermeldungen, Anpassungen u.ä., ich möchte aber gerne erfahren, was sozusagen der "normale" Nutzer erlebt, wenn er/sie in ein Forum geht.
      Also entsetzt war ich selbst, wie nur ein neuer Anstrich Chaos auslösen kann. Ansonsten hat das vielleicht mit dem Thema zu tun und den etwa 80% der Nutzer die gar nicht zur Zielgruppe gehören. Nutzer die sich wie vom TV nur berieseln lassen wollen. Was aber mit Struktur nicht wirklich abzufangen ist.

      Forum okay, aber was darüber raus geht, ist man oft auf andere Produkte angewiesen. Dann stellen die Entwickler ihre Tätigkeit ein und plötzlich ist alles wieder ganz anders! Die selben Funktionen nur ein wenig anders, schon wird gemotzt oder man hört funktioniert nicht! Die Lust etwas zu gestalten ist weg, der Konsum dominiert!
    • @Gabbid noch mal einen Nachtrag! Früher war es so, dass man Webseiten einfach updaten konnte!

      Heute ändert sich sich nicht nur rasend schnell, die Technik, sondern auch das User Verhalten. Zu dem sind Dinge die früher zum "must have" gehörten, heute vielleicht gar nicht mehr gefragt. Ein Versionswechsel, bedeutet auch jedes mal, am Konzept zu feilen, es hoffentlich zukunftsfähig zu gestalten. Das bedeutet alte EA und Plugin werden evtl. gar nicht mehr benötigt, dafür schaut man sich nach zum neuen Konzept passenden Plugin um.

      Wer nur ein Forum betreibt, hat natürlich alles diese Probleme nicht! Wer allerdings, etwas breiter aufgestellt ist, der hinkt immer solange nach, bis alle benötigten Komponenten verfügbar sind!