Sehr Interessant
Also ich bin ja mit einem lokalen Newsportal am Start.
Und wann genau war der Zeitpunkt als du für dich sagen konntest: "Geschafft". Weißt du das noch?
…zu Wordpress zu wechseln…
Kurz eingeworfen, ich verwende seit Version 1.6 Wordpress. An und für sich ist Wordpress ein gutes System und es gibt unendliche Erweiterungsmöglichkeiten. Allerdings hat Wordpress mehrere Schwachstellen:
1. Anpassung
Will man bei Wordpress etwas anpassen, dann wird es sehr kompliziert. Viele Themen bieten zwar mittlerweile etwas wie einen Stileditor an, aber wenn man wirklich etwas ändern will, dann kommt man um PHP-Kenntnisse nicht herum da Wordpress nichts trennt. Es gibt also, nicht wie bei WoltLab, Templates und PHP-Dateien, es gibt nur Dateien die beides enthalten, PHP- und HTML-Code.
2. Erweiterungen
So toll das Angebot an Erweiterungen ist, es nervt einfach. Ich habe in all den Jahren immer wieder viele Erweiterungen gekauft (Slider usw.) aber mittlerweile wurde bei fast allen die Entwicklung eingestellt. Viele Erweiterungen gibt es auch nur auf Englisch, man muss also manuell übersetzen, und viele Erweiterungen passen auch optisch gar nicht nicht zusammen da jeder Entwickler das so macht wie er es für richtig hält.
Problematisch wird es mit der Sicherheit wenn man bekannte Erweiterungen verwendet, da tauchen regelmäßig Sicherheitslücken auf und so wurde dann auch schon meine Installation mindestens zwei mal mit Malware verseucht.
Es kommt auch oft vor das bei eingestellten Erweiterungen Sicherheitslücken bekannt werden, da bleibt einem dann nur noch die Erweiterung zu löschen. Das Problem ist aber eher das mitzubekommen. Bei vielen Erweiterungen wird man meist per Mail vom Hersteller über kritische Lücken informiert, bei eingestellten Erweiterungen ist das dann nicht mehr der Fall und man muss sich regelmäßig selbst informieren.
An und für sich ist Wordpress ein schönes System, aber es gibt auch vieles das einfach nervt. Viele Themen bringen mittlerweile eigene Contentverwaltungen mit sogenannten Pagebulidern mit, das ist auf den ersten Blick natürlich toll wenn man eine Seite per Drag&Drop aufbauen kann, aber spätestens wenn man das Theme wechseln will steckt man fest. Das geht dann nicht mehr so einfach da man ja mit den Buildern das wordpresseigene Contensystem übergeht. Man muss also im Prinzip die komplette Seite neu aufbauen anstatt einfach nur das Theme zu wechseln. Natürlich ist das von den Herstellen auch so gedacht, das ist eine andere Art der Kundenbindung. Man kann natürlich immer noch das wordpresseigene Contensystem nutzen, aber dann kann man viele Themefunktionen nicht nutzen.
Ups, so viel zu "kurz" 